in einer von zunehmender Digitalisierung geprägten Wettbewerbssituation ist es für Unternehmen von strategischer Bedeutung, bei einem limitierten Budget die richtige Digitalisierungsstrategie zu wählen. Dies wird vor dem Hintergrund einer steigenden Bedrohung durch Cyberrisiken umso wichtiger. Denn Digitalisierung bedeutet nicht automatisch per se erhöhte Performance. Die Durchführung wohlüberlegter und weitsichtiger Digitalisierungsmaßnahmen ist daher von hoher strategischer Bedeutung und stellt einen kritischen Faktor für den Fortbestand von Unternehmen dar.

Kosten und Nutzen solcher Digitalisierungsinvestitionen sind im Vorfeld jedoch mit hohen Unsicherheiten verbunden und deren Wert oftmals nicht eindeutig prognostizierbar. Bisher gibt es zur Bewertung keine allgemein akzeptierte oder etablierte Quantifizierungsmethodik.

Der Vortrag adressiert dieses Problem und stellt eine neuartige Methodik vor, die eine ex-ante Aufwand- und Nutzenbestimmung von Digitalisierungsprojekten ermöglicht. Durch die Verwendung der entwickelten Methodik werden Entscheider dabei unterstützt, die Sinnhaftigkeit einer Investition einzuschätzen sowie einen fairen Preis für eine Digitalisierungsmaßnahme zu bestimmen. Es können so Investitionen in die Digitalisierung, wie dem Erwerb eines Industrieroboters oder auch der Erwerb einer Software, analysiert werden. Die Methode greift auf eine Vielzahl unterschiedlicher Datenpunkte zurück. Hierbei können sowohl unternehmensinterne Daten als auch frei verfügbare Informationen (wie bspw. Kundenreviews) genutzt werden.

Unsere Referenten: Dr. Marcus Wiens, Diplom-Volkswirt, Forschungsgruppenleiter am Institut für Industriebetriebslehre und Industrielle Produktion (IIP) des Karlsruher Institut für Technologie (KIT); Principal Investigator am Kompetenzzentrum für angewandte Sicherheitstechnologie (KASTEL) und M.Sc. Florian Klaus Kaiser, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Kompetenzzentrum für angewandte Sicherheitstechnologie (KASTEL); Doktorand am Institut für Industriebetriebslehre und Industrielle Produktion (IIP) des Karlsruher Institut für Technologie (KIT).

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