Zahlen, Daten, Fakten

Die Rhein-Main-Region ist die älteste und zählt gleichzeitig zu den größten und aktivsten regionalen Gliederungen innerhalb des BME.

Über 500 Mitglieder (davon rund 120 Firmen) bilden die Basis der Rhein-Main-Region.

Der BME erreicht im Wirtschaftsraum Rhein-Main insgesamt ca. 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Einkauf, Materialwirtschaft und Logistik.

Die Mitglieder in der Region Rhein-Main haben die Verantwortung für ein Einkaufsvolumen von über 200 Mrd. Euro. Diese Kennzahlen zeigen deutlich den wirtschaftlichen Stellenwert der regionalen Gliederung.

Das Engagement in der Basisarbeit dokumentieren dabei die folgenden Daten:

  • Die Rhein-Main-Region organisiert jährlich bis ca. 20 Fachvorträge und Betriebsbesichtigungen bzw. Firmenpräsentationen,
  • fördert junge Nachwuchskräfte durch kollegiale Gespräche und vor allem durch gezielte und bedarfsorientierte Bildungsmaßnahmen,
  • bietet in Workshops bzw. Arbeitsgruppen die Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch, zur Problembewältigung oder zur Erarbeitung gemeinsamer Lösungen an und
  • schafft Kontakte zu Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft.

Die regionale Gliederung ist damit der beste Rahmen für ein lebendiges Miteinander, für Kontakte und Verbindungen, für intensiven Informations- und Erfahrungsaustausch. Sie erleichtert die Kommunikation über Branchen, Bereiche und Hierarchieebenen hinweg, sichert engagierten Mitgliedern die Zukunft und schafft neue Perspektiven.



Meilensteine

22.05.1953: "Erfa-Gruppe Industrieller Einkauf"

Am 22.Mai 1953 trafen sich auf Einladung der RKW-Bezirksgruppe Hessen 23 Einkaufsleiter aus Frankfurt und Umgebung zur ersten Arbeitsbesprechung.

30.06.1954: "Klub Industrieller Einkäufer, Frankfurt/Main"

Bereits 1954 wurde die Erfa-Gruppe zu einer selbständigen Vereinigung, dem "Klub Industrieller Einkäufer, Frankfurt/Main". Der Klub führte die bereits begonnene Arbeit im Sinne der Erfa-Gruppe fort. Im Vordergrund standen Marktgespräche, Referate über spezielle Fragen der Klubmitglieder, Erfahrungsaustausch durch Betriebsbesichtigungen und die Schulung des Einkäufer-Nachwuchses. (Die BME-Akademie steht dafür heute insgesamt als potenter Partner zur Verfügung).

01.01.1956: "Klub industrieller Einkäufer" wird eine regionale Gliederung der Bundesarbeitsgemeinschaft Industrieller Einkäufer (BIE).

Der "Klub Industrieller Einkäufer" unterhielt einige Verbindungen zu anderen Erfa-Gruppen in Hessen und zur Bundesarbeitsgemeinschaft Industrieller Einkauf (BIE), dem er sich dann 1956 unter Beibehaltung seiner Selbstständigkeit anschloss. Im Laufe der folgenden Jahre öffnete sich der "Klub Industrieller Einkäufer" allen regionalen Mitgliedern der Bundesarbeitsgemeinschaft Industrieller Einkauf (BIE).

01.03.1964: "Einkäufer-Club Rhein/Main" (ECRM) im Bundesverband Industrieller Einkauf e.V. (BIE)

Was 1953 mit viel Begeisterung begonnen hatte, wurde vom ECRM fortgesetzt. Der ECRM wurde zu einem Begriff im Rhein-Main-Gebiet, und die Mitarbeiter vieler namhafter Unternehmen treffen sich regelmäßig zu den Veranstaltungen.

02.09.1981: "Arbeitskreis Rhein/Main (AKRM) im Bundesverband Materialwirtschaft und Einkauf e.V. (BME)

1981 wurde der Einkäufer-Club Rhein/Main in Arbeitskreis Materialwirtschaft und Einkauf Rhein/Main (AKRM) umbenannt. Damit sollte zum Ausdruck gebracht werden, daß sich der Arbeitskreis nicht nur mit den Problemstellungen des Einkaufs, sondern auch mit der erweiterten Thematik Materialwirtschaft beschäftigt.

13.08.1984: Erstauflage des "Info"-Blatts

An diesem Tage erschien erstmals unser "Info", das über unsere Veranstaltungen berichtet und diese bespricht, Informationen über Fachausstellungen gibt, Verbandsnachrichten festhält, Fragen der Materialwirtschaft aufwirft, später auch über die Aktivitäten in und über "Neue Bundesländer" berichtet. Ferner ist das Restprogramm des Jahres bzw. ein Ausblick auf das nächste Jahr zu finden. Damit unsere Mitglieder einen Erfahrungsaustausch mit ihren Partnern aus dem AKRM führen können, wurden jeweils die Neumitglieder aufgeführt und begrüßt. In den 16 Jahren sind inzwischen über 54 Ausgaben erschienen.

Oktober 1988: Logistik als Veranstaltungsthema

Da nach Meinung des BME zur Materialwirtschaft auch die Logistik zählt, werden jetzt auch regelmäßig mehrere Themen der Logistik in das Jahresprogramm aufgenommen.

04.02.1999: Umbenennung in BME Rhein-Main-Region (rmr)

Um der Bedeutung einer der größten BME-Gliederungen Rechnung zu tragen, wurde von dem "Arbeitskreis" Abschied genommen, und die Mitgliederversammlung beschloss die Namensänderung in BME rmr (BME Rhein-Main Region)

01.07.2001: BME Rhein-Main-Region jetzt online unter http://www.bme-rmr.de

Der BME Rhein-Main-Region ist ab sofort mit einer eigenen Homepage im Internet vertreten. Als Service für BME Mitglieder stehen die bequeme Online Anmeldemöglichkeit für rmr Veranstaltungen sowie interessante Nachrichten rund um den Einkauf und die Verbandsarbeit im Zentrum des Webangebots. Ebenso können alle Ausgaben des BME rmr Info seit 1984 online eingesehen werden.

22.05.2003: BME Rhein-Main-Region wird 50 - ist älteste BME-Region

Als Vorläufer des BME-Bundesverbands wurde die BME-Gliederung "Rhein-Main-Region" (rmr) 1953 gegründet. Am 22. Mai 2003 werden 50 erfolgreiche Jahre gefeiert. Im Büsing Palais in Offenbach treffen sich Mitglieder und Ehrengäste zur abendlichen Festveranstaltung mit musikalisch-kulturellem Rahmenprogramm. Eine Festschrift mit Beiträgen und Glückwünschen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik begleitet das Jubiläumsjahr der rmr.

05.02.2004: BME Rhein-Main-Region «erfindet» die BME Young Professionals

BME rmr-Vorstände finden sich zusammen, um die BME Young Professionals aus der Taufe zu heben. Das Projekt wird im Mai offiziell im BME rmr gestartet und später verbandsweit etabliert.

27.10.2011: Gründung des „Arbeitskreis Öffentliche Beschaffung Rhein-Main“

Der neu gegründete „Arbeitskreis Öffentliche Beschaffung Rhein-Main“ rückt die komplexe Vergabepraxis und die besonderen Anforderungen an Einkäufer der öffentlichen Hand in den Mittelpunkt. Der Arbeitskreis trifft den Nerv vieler Mitglieder aus Einrichtungen und Institutionen, die bisher kein vergleichbares Diskussionsforum hatten.

31.01.2012: Rhein-Main-Region lobt erstmalig den "Einkaufspreis der Rhein-Main-Region" aus

Unter der Schirmherrschaft des hessischen Wirtschaftsministers lobt der BME rmr erstmals den Einkaufspreis der Rhein- Main-Region aus. Mit dem fortan jährlich vergebenen Award für den besten Einkäufer und das beste Einkaufsteam des Jahres werden außergewöhnliche Leistungen gewürdigt und einer breiten Öffentlichkeit präsentiert.

24.05.2013: BME Rhein-Main-Region wird 60

Im Tower Café auf dem Alten Flugplatz Kalbach im Frankfurter Stadtteil Bonames feierte der BME Rhein-Main-Region sein 60. Jubiläum mit vielen Überraschungen und noch mehr Ehrengästen, die aus dem gesamten Bundesgebiet angereist waren.



Ziele und Aufgaben

Der BME ist als Fachverband führend in allen Fragen der Beschaffung, der Materialwirtschaft und der Logistik.

Mitglieder im Verband sind neben Firmen und Institutionen junge Nachwuchskräfte, Seiteneinsteiger, gestandene Praktiker und Führungskräfte aus den betrieblichen Funktionen Einkauf, Vorratswirtschaft, Transport, Verkehr und Logistik.

Zentrale Aufgaben des BME sind:

  • Weiterentwicklung von Erkenntnissen, Verfahren, Methoden und Organisationsformen der Materialwirtschaft,
  • die fachspezifische Förderung der Forschung und des Bildungswesens,
  • die Vermittlung von Wissen über alle Fragen der Materialwirtschaft,
  • der aktive Erfahrungsaustausch zwischen den Mitgliedern und mit Praxis und Wissenschaft.

Die Basisarbeit im BME leisten zahlreiche Regionalkreise. Die Gliederung im Wirtschaftsraum Rhein-Main ist die Rhein-Main-Region, die zu den stärksten Regionalkreisen im BME zählt.

Die Aufgaben der Rhein-Main-Region sind:

  • Fachvorträge und Diskussionen,
  • Regionale Bildungsmaßnahmen,
  • Erfahrungsaustausch auf regionaler Ebene,
  • Workshops/Arbeitsgruppen,
  • Kontakte zu Hochschulen und Universitäten,
  • Betriebsbesichtigungen bzw. Firmenpräsentationen,
  • Mitgliederbetreuung.



Über BME Young Professionals

Die Initiative BME Young Professionals (BME YP)

Fünfzig Jahre nach Gründung des BME startete 2004 die erste Initiative speziell für den Nachwuchs in den Logistik-, Einkauf- und Materialwirtschaftsabteilungen Deutschlands.

Hintergrund dieser Initiative ist die Idee, jungen Einkäufern ein festes Forum des Austauschs zu ermöglichen, umgekehrt aber auch den Verband mit den Ideen des Nachwuchses zu inspirieren und so eine Symbiose der Generationen zu schaffen.

Im Startjahr 2004 war die Initiative selbst im internationalen Vergleich besonders: Selbst die großen Schwesterverbände in Großbritannien (CIPS), den USA (ISM), der Schweiz (SVME), Österreich (BMÖ) oder Frankreich (CDAF) sowie der damalige internationale Dachverband IFPMM hatten dem Einkaufsnachwuchs noch keine vergleichbare Bedeutung zugemessen.

"Keimzelle" der Einkaufs-YPs in Deutschland: Der BME Rhein-Main-Region

Im Herbst 2003 entstand auf Initiative der rmr-Vorstandsmitglieder Paul Anfang und Laurenz Büschel das Pilotprojekt im BME rmr - gefördert und maßgeblich unterstützt durch den Hauptgeschäftsführer des BME Dr. Holger Hildebrandt. Schon kurz darauf, im April 2004, befasste sich zusammen mit den beiden "YP-Erfindern" eine Gruppe junger Nachwuchseinkäufer der Rhein-Main Region mit dem Aufbau der ersten YP-Gruppe für Einkäufer in Deutschland.

Aus dem erfolgreichen Pilotprojekt der Rhein-Main-Region wurde schnell eine bundesweite Bewegung, die heute im BME seinen festen Platz hat und nicht mehr wegzudenken wäre.