Knigge gegen Korruption - alles compliant im Einkauf?
Über dieses hochaktuelle Praxisthema informierten sich die Einkäufer der Rhein-Main-Region bei einer Veranstaltung am 3. Mai im Hause der Sanofi-Aventis Deutschland GmbH. Die hochkarätige Besetzung des Plenums dokumentierte die starke Managementaffinität des Stoffes.
Wie Sanofi mit diesem Themenkomplex umgeht, demonstrierten zwei Experten aus deren Tagesgeschäft: Stefan Stichel, Compliance Officer Deutschland und Christine Hauptmann, Leitung Einkauf Mittel Nord Europa. Stefan Stichel ist u.a. Mitglied in den Arbeitskreisen Compliance des BME und VCI.
Im ersten Teil der Veranstaltung referierte Stichel über die Notwendigkeit und grundlegende Herangehensweise seines Hauses. Er definiert Compliance als Einhaltung von Regeln und sieht die Notwendigkeit, dass jede Branche eigene Schwerpunkte setzen muss. In der Regel werde diese noch unternehmensindividuell ausgestaltet. Sanofi folgt einerseits dem Branchenkodex FSA (Freiwillige Selbstverpflichtung der Arzneimittelhersteller) und hat andererseits eigene Regeln in Form eines Ethikkodex und eines Compliance-Management-Systems. Die Einhaltung der Vorgaben wird sehr streng überwacht, unter anderem auch der Vertrieb. Einschlägige Fragen aus dem Plenum zur Praxis eines Pharmavertriebes konnte Herr Stichel daher mit sehr gutem Gewissen beantworten.
Im zweiten Teil der Veranstaltung skizzierte Frau Hauptmann wie Compliance im Einkauf bei Sanofi zu verstehen ist. Alle Verhaltens- und Handlungsanweisungen sind in einem unternehmensinternen und weltweit gültigen Ethikkodex für den Einkauf beschrieben. Ebenso müssen alle Lieferanten einem entsprechenden Verhaltenskodex zustimmen, wenn sie als Lieferant für Sanofi tätig werden. Die Einhaltung des Verhaltenskodex für Lieferanten ist integraler Bestandteil der Lieferantenbeurteilung.
Darüber hinaus hat Sanofi Einkaufsrichtlinien in einem Einkaufshandbuch definiert mit entsprechenden Verfahrensanweisungen und Arbeitsanweisungen hinsichtlich Compliance in der täglichen Praxis.
Die äußerst angeregte Diskussion am Ende der sehr informativen Vorträge und der rege Erfahrungsaustausch im Anschluss zeigten, dass Compliance in den Unternehmen konsequent umgesetzt werden muss, um die damit verbundenen Ziele wirklich nachhaltig zu erreichen.
Die Rhein-Main-Region bedankt sich bei Markus Falk für die reibungslose Organisation der Veranstaltung, und bei Sanofi für die tolle Unterstützung.
Wie Sanofi mit diesem Themenkomplex umgeht, demonstrierten zwei Experten aus deren Tagesgeschäft: Stefan Stichel, Compliance Officer Deutschland und Christine Hauptmann, Leitung Einkauf Mittel Nord Europa. Stefan Stichel ist u.a. Mitglied in den Arbeitskreisen Compliance des BME und VCI.
Im ersten Teil der Veranstaltung referierte Stichel über die Notwendigkeit und grundlegende Herangehensweise seines Hauses. Er definiert Compliance als Einhaltung von Regeln und sieht die Notwendigkeit, dass jede Branche eigene Schwerpunkte setzen muss. In der Regel werde diese noch unternehmensindividuell ausgestaltet. Sanofi folgt einerseits dem Branchenkodex FSA (Freiwillige Selbstverpflichtung der Arzneimittelhersteller) und hat andererseits eigene Regeln in Form eines Ethikkodex und eines Compliance-Management-Systems. Die Einhaltung der Vorgaben wird sehr streng überwacht, unter anderem auch der Vertrieb. Einschlägige Fragen aus dem Plenum zur Praxis eines Pharmavertriebes konnte Herr Stichel daher mit sehr gutem Gewissen beantworten.
Im zweiten Teil der Veranstaltung skizzierte Frau Hauptmann wie Compliance im Einkauf bei Sanofi zu verstehen ist. Alle Verhaltens- und Handlungsanweisungen sind in einem unternehmensinternen und weltweit gültigen Ethikkodex für den Einkauf beschrieben. Ebenso müssen alle Lieferanten einem entsprechenden Verhaltenskodex zustimmen, wenn sie als Lieferant für Sanofi tätig werden. Die Einhaltung des Verhaltenskodex für Lieferanten ist integraler Bestandteil der Lieferantenbeurteilung.
Darüber hinaus hat Sanofi Einkaufsrichtlinien in einem Einkaufshandbuch definiert mit entsprechenden Verfahrensanweisungen und Arbeitsanweisungen hinsichtlich Compliance in der täglichen Praxis.
Die äußerst angeregte Diskussion am Ende der sehr informativen Vorträge und der rege Erfahrungsaustausch im Anschluss zeigten, dass Compliance in den Unternehmen konsequent umgesetzt werden muss, um die damit verbundenen Ziele wirklich nachhaltig zu erreichen.
Die Rhein-Main-Region bedankt sich bei Markus Falk für die reibungslose Organisation der Veranstaltung, und bei Sanofi für die tolle Unterstützung.
Verfasser: Peter Leitsch