BME Rhein-Main-Region

07.10.2010
Young Professionals

Ex-Schiedsrichter Lutz Wagner über erfolgreichen Umgang mit Stress

"Pfeifen macht Spaß!" - Dies war eine Aussage des ehemaligen Fußballbundesliga-Schiedsrichters Lutz Wagner am gestrigen Abend. Wagner leitete in seiner Karriere über 450 Profispiele und ist seit dieser Saison als DFB-Bundeslehrwart für die Aus- und Weiterbildung der Schiedsrichter in Deutschland von der Basis bis zur Bundesliga verantwortlich.

Mit ihm konnten wir für den 5. Oktober einen Referenten gewinnen, der in punkto "Stress" wahrhaftig zahlreiche Erfahrungen sammeln konnte. Wie er damit auf und neben dem Platz umgegangen ist, davon konnten sich die 31 Teilnehmer selbst ein Bild machen.

Streß ist nicht vermeidbar, aber gut zu bewältigen
So lautete die Kernbotschaft, dass man Stress zwar nicht vermeiden, sehr wohl aber viel tun kann, um mit ihm besser umzugehen. Genau aus diesem Grund habe er sein Hobby auch nie als Belastung empfunden, sondern im Gegenteil mit Begeisterung und Freude ausgeübt.

Nicht zuletzt, weil er mit den Jahren gelernt hat, sich gezielt auf seine Aufgaben und die zu erwartenden Situationen vorzubereiten, sie dann nach besten Kräften zu bewältigen und sich erst danach mit einer selbstkritischen Analyse zu befassen, um aus möglichen Fehlern zu lernen

Es gelang Herrn Wagner, mit zahlreichen interessanten Episoden aus der Welt des Profifußballs zu fesseln, gleichzeitig aber immer wieder auch den Transfer zum Berufs- und Privatleben zu schaffen.

Viele Kontaktmöglichkeiten ergaben sich dann wie gewohnt beim anschließenden "Get-Together" am Buffet, wo sich die Gäste noch lange und angeregt unterhielten und auch noch die eine oder andere Anekdote von Herrn Wagner zu hören war.

31 begeisterte Teilnehmer - und ein kleiner Wermutstropfen
Dass ein gleichermaßen spannendes wie aktuelles Thema und ein wirklich hochkarätiger Referent dennoch nur 31 Teilnehmer erreichen konnte, war dann auch der einzige Wermutstropfen eines ansonsten gelungenen Abends. Der Grund dafür war der Umstand, dass sich zwar nahezu 50 Teilnehmer angemeldet hatten, fast die Hälfte jedoch ohne Absage nicht erschienen ist, was vielen anderen interessierten Mitgliedern auf Grund der begrenzten Raumkapazitäten die Möglichkeit auf eine Anmeldung genommen hatte.

Verfasser: Andreas Schmid

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